Ein Schulbegleithund - Was ist das?

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Ein Schulbegleithund

Was ist das?



Ein Schulbegleithund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der zur

Unterstützung pädagogischer Prozesse aktiv und regelmäßig in den

Unterricht integriert wird (vgl. Heyer/Kloke 2011). Er ist sozusagen

ein „Lehrer auf vier Pfoten“. Im Sinne der tiergestützten Pädagogik

unterstützt der Hund die pädagogische Arbeit des Lehrers. Die

Lehrkraft arbeitet dabei nach einem pädagogischen Konzept, welches

die individuellen Voraussetzungen der Schüler und des Hundes

berücksichtigt. Wichtig ist, dass der Hund im Team mit seinem

Hundeführer arbeitet und privat gehalten wird. Auch Regeln und

Rituale sind, sowohl für den Hund als auch für die Schülerschaft,

unabdingbar für den erfolgreichen Einsatz eines Schulbegleithundes.

Nicht jeder Hund ist als Schulbegleithund geeignet, auch hier sollte

auf spezielle Wesensvoraussetzungen des Hundes geachtet werden.

So sollte der Hund an Menschen orientiert und interessiert sein. Er

muss freundlich und kontaktfreudig sein. Zudem muss er über einen

guten Grundgehorsam verfügen. Ängstlichkeit und Unsicherheit

sollten nicht vorhanden sein. Ein guter Schulbegleithund ist wenig

stressempfindlich und passt sich Situationen schnell an. Er lässt sich

gerne anfassen und zieht sich bei Bedrängnis eher zurück. Eine

weitere wichtige Voraussetzung ist eine gute Bindung zwischen dem

Schulbegleithund und dem Hundeführer. Nur wenn ein

vertrauensvolles Verhältnis besteht und eine Unterordnung ohne

Worte erfolgen kann, kann der Unterricht mit dem Schulbegleithund

störungsfrei abgehalten werden.