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Geschichte der Wingertschule Sankt Wendel/Neunkirchen

Die Wingertschule wurde am ersten April 1887 als zweizügige Volks- und Heimschule für die Kinder des Hospitals St. Wendel gegründet, um die Verpflegung und Erziehung verwahrloster Kinder zu übernehmen. 1924 wurde die Schule als "Staatliche Fürsorgeschule" anerkannt.

1953 erhielt die Wingertschule dann den Status einer "Hilfsschule", welcher jedoch nichts an den schlechten Bedingungen für die Schüler änderte: Die Klassenstärke lag bei ca. 30 Schülern, welche in nur wenigen Räumen unterrichtet werden konnten. Im Oktober 1960 wurde dann ein neues Schulgebäude eingeweiht, welches Platz für die nun 8-zügige Volksschule und eine bessere räumliche Ausstattung bot.

Ab dem Schuljahr 1964/65 wurde ein Zweig für Lernbehinderte eingerichtet. Im gleichen Jahr wurde die Schule zu einer "Staatlichen Schule für Verhaltensgestörte", weswegen das Kultusministerium ab diesem Zeitpunkt die Sach- und Personalkosten übernahm. Ab 1972 erfolgte eine zunehmende Öffnung der Schule nach außen hin: Nun konnten auch Schüler, die nicht vom Hospital betreut wurden, die Schule besuchen.                                            

Im Jahr 1980 wurde der Name Hospitalschule durch den Namen Wingertschule ersetzt. Die Schulbezeichnung lautete ab dann "Staatliche Schule für Verhaltensgestörte", was durch das Schulordnungsgesetz festgelegt wurde. Auf Initiative zweier Lehrer wurde 1981 ein Förderverein gegründet, der die Ausgestaltung des Schulhofes und weiterer Funktionsräume vorantrieb. Die Umbaumaßnahmen waren 1990 vollendet, was die allgemeine Raumnot jedoch nicht verbessern konnte.                                  

2006 konnte die Wingertschule in das große Gebäude der ehemaligen Annenschule (Realschule) in die Pestalozzistraße 7 in Sankt Wendel umziehen. Das Gebäude wird bis heute genutzt und an die Bedürfnisse der Schülerschaft angepasst. So konnten 2009 ein Multifunktionsfeld für sportliche Aktivitäten und 2011 eine neue Schulküche eingeweiht werden. Seit 2009 trägt die Wingertschule ihre heutige Bezeichnung "Staatliche Förderschule soziale Entwicklung". Am 28. April 2012 hatte die Wingertschule ihren 125. Geburtstag, welcher mit einem Schulfest gefeiert wurde.

2017 wurde der Beschluss gefasst, dass die Schule ihren Standort ändern wird. Die Räumlichkeiten in St. Wendel erfüllten längstens nicht mehr die brandschutzrechtlichen Auflagen. Zudem war das Gebäude im Ganzen sehr renovierungsbedürftig. Da eine Verbesserung der Situation vor Ort nicht absehbar war, wurde nach langer Suche eine neue Räumlichkeit gefunden. Diese musste dann aber  - in enger Absprache mit allen Beteiligten - erst konzeptionell und baulich neu geplant werden. Nach einem langen Prozess wurde dann die Förderschule Lernen im Jägermeisterpfad in Neunkirchen mit den in den letzten Jahren entstandenen neuen Möglichkeiten als neuer Standort auserchoren. 2018 begannen dann die ersten Umbauarbeiten und die Förderschule Lernen musste für ein Jahr an einen provisorischen Standort ausweichen. In der Zeit von Januar 2019 bis August 2019 wurde dann das komlette Gebäude grundsaniert und den Bedürfnissen der beiden Schulen angepasst. So wurde unter anderem die nun nötige Mensa neu eingeplant, wie auch ein neuer Anbau, der neue multifunktionelle Möglichkeiten auf über 100 qm eröffnen soll. Am 12. August 2019 wurde dann die Wingertschule in Neunkirchen am neuen Standort eröffnet. Im Gebäude befindet sich zudem weiterhin die Förderschule Lernen des Landkreises Neunkirchen. Als bislang exklusive Änderung wird die Wingertschule Neunkirchen als erste Förderschule soziale Entwicklung im Gebundenen Ganztag geführt. Neben Lehrkräften werden auch erstmals pädagogische Fachkräfte unterrichtsunterstützend im Schulbetrieb eingesetzt